Die Proktologie befasst sich mit Erkrankungen des Analkanals, des Enddarms und der umgebenden Strukturen. Die Untersuchung erfolgt in der Ordination diskret und sachlich. Nicht jede Blutung stammt von Hämorrhoiden — daher steht am Anfang immer die Abklärung.

Wann ist proktologische Untersuchung sinnvoll

OA Dr. Octavian Iancu ist Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Wahlarztordination am Rathausplatz 6 in 3580 Horn (Niederösterreich, Waldviertel); Dort bietet er proktologische Untersuchungen und ambulante Eingriffe bei Hämorrhoiden, Analfissuren und Analfisteln sowie Steißbeinfisteln an. Größere Operationen erfolgen tagesklinisch oder stationär in den Landeskliniken Waidhofen an der Thaya und Horn.

Beschwerden im Analbereich sind häufig und lassen sich in der Regel gut behandeln. Eine fachärztliche Abklärung ist sinnvoll bei:

  • Blutung beim oder nach dem Stuhlgang
  • Schmerzen beim oder nach dem Stuhlgang
  • Juckreiz oder Brennen im Analbereich
  • Nässen oder Schleimabgang
  • einem tastbaren Knoten oder Vorfall von Gewebe
  • Schwellung, Rötung oder Entzündung neben dem After

Blut im Stuhl wird in meiner Ordination immer abgeklärt und nicht automatisch Hämorrhoiden zugeordnet. Hellrotes Blut stammt häufig von Hämorrhoiden oder einer Analfissur, kann aber auch von Entzündungen, Polypen oder – seltener – einer Tumorerkrankung stammen. Deshalb steht am Anfang jeder Behandlung die fachärztliche Untersuchung; die Entscheidung erfolgt individuell nach Befund.

Ablauf der Untersuchung in der Ordination

Die proktologische Untersuchung findet diskret und ohne Zeitdruck in meiner Ordination in Horn statt. Sie umfasst das Anamnesegespräch über Beschwerden, Stuhlgewohnheiten und Vorerkrankungen, die Inspektion des Analbereichs, die digitale, also tastende Untersuchung, und die Proktoskopie, eine kurze Spiegelung des Analkanals mit einem starren Instrument.

In der Regel ist keine besondere Vorbereitung nötig; die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten, die genaue Dauer hängt vom Befund ab. Bei unklaren Blutungen, veränderten Stuhlgewohnheiten, entsprechendem Alter oder familiärer Belastung kann ergänzend eine Koloskopie sinnvoll sein und wird bei Bedarf im selben Gespräch mitbesprochen.

Behandlung: konservativ, minimalinvasiv in der Ordination, operativ im Landesklinikum

Welches Verfahren infrage kommt, richtet sich nach Diagnose, Stadium und Befund und wird individuell besprochen.

  • Konservative Therapie: Stuhlregulation, ballaststoffreiche Ernährung und lokale Therapie, in frühen Stadien häufig ausreichend.
  • Ambulante Eingriffe in der Ordination: Sklerosierung, Gummibandligatur und Laseroperation bei Hämorrhoiden, operative Behandlung der chronischen Analfissur, Abszessspaltung sowie Laserbehandlung der Steißbeinfistel – je nach Verfahren ohne Betäubung, in Lokalanästhesie oder in Kombination mit Sedoanalgesie.
  • Tagesklinisch im Landesklinikum Waidhofen an der Thaya: Etwas komplexere Eingriffe, deren Durchführung in der Ordination nicht möglich ist.
  • Stationär im Landesklinikum Horn: ausschneidende Eingriffe bei fortgeschrittenem Befund, etwa Hämorrhoidenoperationen.

Planung, Aufklärung, Vorbereitung sowie Befundbesprechung und Nachsorge finden unabhängig vom Ort des Eingriffs in der Ordination in Horn statt.

Kosten als Wahlarzt

Die Behandlung erfolgt als Wahlarztleistung; es besteht kein Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen. Sie erhalten eine Honorarnote zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse.

  • Erstvorstellung (Anamnese, Beratung, klinische Untersuchung, ggf. Ultraschall, Labor oder EKG, Therapieplanung): € 200
  • Proktologische Eingriffe in der Ordination: ab € 450
  • Laseroperation in Sedoanalgesie bei Hämorrhoiden oder Steißbeinfistel: ab € 1.500

Nach unseren bisherigen Erfahrungswerten werden bei Operationen in der Ordination häufig etwa 20–30 % des Privathonorars rückerstattet. Diese Angaben dienen ausschließlich als unverbindliche Orientierung; die tatsächliche Rückerstattung kann höher oder niedriger ausfallen und kann nicht garantiert werden.

Gerne übernehmen wir für Sie die Einreichung der Honorarnote bei Ihrer Versicherung. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen vorab auch einen Kostenvoranschlag. Weitere Informationen finden Sie unter Tarife und Fragen und Antworten. Sie können auch direkt einen Termin online buchen.

Häufige Fragen

Welche proktologischen Erkrankungen werden in der Ordination Horn behandelt?

In der Ordination in Horn behandle ich die häufigsten proktologischen Erkrankungen: Hämorrhoidalleiden, Analfissur, Analfistel und Steißbeinfistel (Pilonidalsinus). Die Abklärung erfolgt diskret und sachlich, mit dem Ziel, die Ursache der Beschwerden genau zu bestimmen. Welches Verfahren im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Befund ab und wird individuell besprochen.

Ist vor der proktologischen Untersuchung eine besondere Vorbereitung notwendig?

Nein, in der Regel ist keine besondere Vorbereitung erforderlich. Die Untersuchung umfasst das Anamnesegespräch, die Inspektion, die digitale Untersuchung und die Proktoskopie und dauert meist nur wenige Minuten. Bei bestimmten Befunden, etwa unklaren Blutungen oder familiärer Belastung, kann ergänzend eine Koloskopie sinnvoll sein; diese erfordert eine eigene Darmvorbereitung.

Findet die Behandlung immer in der Ordination statt?

Nicht immer. Konservative Therapie sowie minimalinvasive Verfahren wie Sklerosierung, Ligatur oder Laseroperation erfolgen ambulant in der Ordination in Horn. Tagesklinische Eingriffe, etwas komplexere Laseroperation oder Analfistel, finden im Landesklinikum Waidhofen an der Thaya statt, größere ausschneidende Operationen stationär im Landesklinikum Horn. Welcher Weg passt, ergibt sich aus dem Befund.

Was kostet eine proktologische Untersuchung oder Behandlung als Wahlarzt?

Die Erstvorstellung mit Anamnese, Untersuchung und Therapieplanung kostet € 200. Proktologische Eingriffe in der Ordination kosten ab € 450, eine Laserbehandlung ab € 1.500. Sie erhalten eine Honorarnote zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse; eine Teilrückerstattung ist möglich, kann aber nicht garantiert werden. Die vollständige Honorarliste finden Sie auf unserer Tarife-Seite.

Wird bei proktologischen Beschwerden immer eine Darmspiegelung durchgeführt?

Nein. Eine Koloskopie ist nicht grundsätzlich notwendig, um beispielsweise Hämorrhoiden zu diagnostizieren oder eine Behandlung zu planen. Sinnvoll wird sie, wenn Blut im Stuhl nicht eindeutig zugeordnet werden kann, sich die Stuhlgewohnheiten verändert haben, eine Darmkrebsvorsorge ohnehin ansteht oder eine familiäre Belastung besteht. Die Entscheidung erfolgt individuell nach Befund.

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